Die KH - Wechselspiel mit Soil und Minilandschaft (Seiryu)

knotter

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Hallo,

ich plane gerade den Wiedereinstieg in die Aquaristik. DIY Unterschrank, Lampe und Hintergrundbeleuchtung sind fertig, warte auf das Becken. Ein wenig Vorstellen will ich mein Projekt dann auch.

Aber nun zu meiner Frage:

Ich hab hier eine KH aus der Leitung von ~0°-1°dH ( Tröpfchentest zeigt direkt die "Wechselfarbe")

Das spätere Becken hat 96l Volumen und wird mit viel und ausschließlich Minilandschaft (Seiryu) Hardscape aufgebaut werden. Im Moment liegen hier so ca. 50Kg, wird sicher nur ein Teil sein Weg ins Becken finden, aber damit ihr wisst wo die Reise hin gehen soll. Über die aufhärtende Wirkung bin ich mir durchaus bewusst. War nicht der Entscheidungsgrund für Minilandschaft, aber im Nachhinein dachte ich mir, nehme ich gern mit da meine Ziel-KH eher so bei 3°-5°dH liegen sollte.

Thema Säuresturz usw. , auch wenn nie selbst erlebt, hat sich vor ein paar Jahren bei der Haltung von Diskusfischen usw in mein Kopf gebrannt. Damals hatte ich aber eine Ausgangs-KH im Leitungswasser von 15°dH und hatte daher eher das Thema "Enthärten". Die neue Reise soll aber nicht mehr dahin gehen, Nitratfilter, Ph-Regelung, Osmose, Leitwert ist mir jetzt zu viel,.... die richtige Pflanzenpflege(Düngung usw) reicht voll aus.
C0² soll nur mit Langzeittest kontrolliert werden und entsprechend träge kann hier nur reagiert werden, daher meine Ziel-KH.

Wie beurteilt ihr grob, vielleicht aus eigener Erfahrung die mir hier schlicht fehlt, die aufhärtende Wirkung der Seiryusteine und entsprechend die Wirkung von Soil als aktiver Bodengrund und PH/KH senkend im Wechselspiel.

Ist Soil bei meinen Werten überhaupt sinnvoll? ( Auf diese einfache Frage hab ich hier noch keine Antwort gefunden)


Gruß Christoph
 
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