Staurogyne repens löst sich auf

Hi

Ich habe sie in etwas grösserer Menge für mein 180er eingeplant wo sie auch etwas „vorteilhafter“ steht. Bin gespannt wie es sich dann entwickelt, auch über einen längeren Zeitraum. Dass mit der submersen Kultivierung die teils nachgesetzt werden muss höre ich das erste mal aber klingt logisch. Gibt es da genauere Erkenntnisse oder sogar eine Liste bei welchen Pflanzen dies problematisch ist?

Lg Flo
 
Huhu,

Staurogyne repens gehört zu meinen Lieblingspflanzen. :)
Im 126l ist sie seit fast Anfang an drin, das sind jetzt 6 Monate. Anfangs zickt sie etwas, aber sie kommt umso schöner nach, bildet einen sehr schönen, sehr dichten Busch.
 
submersen Kultivierung die teils nachgesetzt werden muss höre ich das erste mal aber klingt logisch. Gibt es da genauere Erkenntnisse oder sogar eine Liste bei welchen Pflanzen dies problematisch ist?
-Nein eine Liste oder Quellenangabe ist mir nicht bekannt, aus meiner eigenen Erfahrung hatte ich ein solches Verhalten nur mit der Rotala Wallichi .
Hatte diese Pflanze in vielen Aquarien versucht, dauerhaft leider kein Erfolg.
 
Hi zusammen,

habe eben mal meine Beckendoku angesehen. Im Flowgrow habe ich den Cube 2017 vorgestellt. Allerdings lief der bereits seit Mitte 2013. Bis 2018 war die Staurogyne repens eigentlich immer problemlos, einmal hatte sie einen "Lochmagel" im Oktober 2017. Das war in der Experimentierphase, wo ich u.A. mit Zucker eine Bakterienblüte triggern wollte. Die Pflanzen stecken das ziemlich gut weg ^^ Der Mangel wuchs sich aus, das kann man hier gut sehen. Die Pflanze durfte dann Mitte 2018 umziehen.
Die R. wallichii habe ich auch wieder hier. Da könnte ich mal schauen, wie die sich schlägt. War mir aber auch eher unproblematisch in Erinnerung, wenn sie mal angefangen hat.

Schöne Grüße
Kevin
 
Moin zusammen,


das 90P war zu dem Zeitpunkt erstmals gut, hat dann auch keine Probleme mehr bereitet. Das war eine Neueinrichtung, rechts sieht man S. repens und weil ich auch nur Blödsinn im Kopf habe, hatte ich das Becken bewusst (bis auf zwei speziellere Rotala aus dem R. rotundifolia Formenkreis, sonst) nur mit Baumarktpflanzen eingerichtet, um mir das mal anzusehen. Ansonsten ist das ein Sandbecken, nur gerührt, keine Filterung, mit ausschließlicher Wasserdüngung und durchaus üppig Licht, dh. zwischen 40 und 50 lm/l, wie in meiner Signatur beschrieben eingefahren. Das wurde optisch heftig, weil über die Pflanzen so ziemlich jede Seuche importiert wurde und explodierte. Algen in allen Varianten, Cyanobakterien, abgestorbene Wurzeln (der S. repens) in einem Umfang, das der Sand in dem Bereich schwarz wurde. Immerhin Cladophora blieb mir erspart. Selbst der schwarze Sand wurde wieder einwandfrei, was eindeutig auf den Microbe Lift Special Blend zurückzuführen war. Der, in Kombination mit Nite Out II, wegen der Cyanobakterien, war ein wesentlicher Faktor das Becken biologisch wieder in die Spur zu bringen. War eine interessante Erfahrung.

Unter diesen strapazierenden Bedingungen war die S. repens in keiner Weise auffällig. Die abgestorbenen Wurzeln kann ich ihr auch nicht vorwerfen, die war vollständig von CB überwuchert und hat sich wieder top erholt. Ich habe keinerlei Anlass die S. r. für schwierig zu halten. Im Gegenteil!

Wenn andere zu anderen Schlüssen/Erfahrungen gelangen und es gegenteilige Beschreibungen gibt, können allenfalls Bedingungen eine Rolle spielen, aber die Pflanze kann nicht generell problematisch sein.

Gruß Nik
 
Moin Ernesto,

:D ja-ha.

Leider war die Keramik innen zu porös. Man mag es nicht glauben, der Dünger hat die Keramik völlig mürbe gemacht. Sonst war das super. Schick waren sie trotzdem und ich hatte sie immer zur Hand.

Gruß Nik
 
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