Pinselalgen - Mythen und Fakten

Wenn im Filter kein Platz ist, bilden sie sich im Becken. Das ist ja ein großer Punkt der Geringfilterung.
Nein das Tun die nicht das ist Ja das Fatale das solche Aberglauben immer noch Verbreitet werden .
Das sind Labor Technische Aussagen und kein Vermutungen wie bei Euch.
Lest doch den Beitrag und die Beiträge vom Doktor Father des Mulms .
Passt ja nicht zum Glaubens Bild was vor herrscht .
Ja man Macht sich alles Passend zu glauben Bild und das alles ohne Handfeste Beweise nur Vermutungen.
Wie im Mittel Alter die Welt ist ein Scheibe und alles dreht sich um die Scheibe .
Wer das Gegenteil Behaute wurde gefoltert und als Ketzer Verbrannt.

Hier wertfrei den Bestand zu ermitteln, ist gar nicht so einfach, weil man bspw. nur sein Konzept sieht und verfolgt. Was wichtig ist, sind die Erfahrungen bzgl. den verschiedenen Praxisansätzen.

Ja genau Praxis aus was aus einem Becken oder 2-3-4 das ist kein Praxis das sind Vermutungen aus eigen Versuchen.
Das ganze muss Reproduzier bar sein bei so 200-300 Becken dann kann man ein aussage Treffen.
Nicht wie hier bei 1 oder Zwei Becken.
Ich hab selbst 7 am laufen und ungefärbt 20 In Pflege .
Bei meinen kann ich alles Mögliche anstellen in so 2 Tagen ist der Alte Zustand wieder hergestellt.

Bestes Beispiel mein 160 Liter 80x40x50 Becken komplett zerlegt sah aus wie ein Abwasser Kanal nach so 2 Stunden Sauber Kristall Klares Wasser und das mehrmals Wasser Werte Top .
Bei anderen würde das Teil die Nächsten Tage rumdümpeln und aussehen wie ein Gerupfte Huhn.

Siehe hier Trübung im Laufend Becke oder Schwebteile oder oder .
Das was ich mit meinen angestellt hab hätte die meisten zu Verzweiflung gebracht bei mir ist das in so meistens 2 Stunden erledigt eher früher und das bei allen Becke nicht nur bei einem.

Grüße
M.Darko
 
Hey,

Lest doch den Beitrag und die Beiträge vom Doktor Father des Mulms .

Meinst du Dr. Gerd Kassebeer? Hier ein Zitat von ihm:

Die Bakterien siedeln, wenn es möglich ist, auf Flächen, die vom Aquarienwasser angeströmt werden, z. B. auf den Scheiben, der Bodenoberfläche, den Pflanzenblättern und auf den angeströmten inneren Filterflächen, z. B. den Poren eines offenporigen Schaumstoffs.

Wie war das mit lesen?

Ja man Macht sich alles Passend zu glauben Bild und das alles ohne Handfeste Beweise nur Vermutungen.

Dann zeig mal Beweise für dein Helix, was ja das Beste ist.
Beweise, keine Vermutungen.
Auch Beweise, dass 2 Filter besser sind, statt einer.
Keine persönlichen Erfahrungen, weil das sind ja auch nur Vermutungen.

Ich hab selbst 7 am laufen

Ich 9. Und nun?
Dreistellige Anzahl habe ich in meinem Aquaristikleben locker.


Bestes Beispiel mein 160 Liter 80x40x50 Becken komplett zerlegt sah aus wie ein Abwasser Kanal nach so 2 Stunden Sauber Kristall Klares Wasser und das mehrmals Wasser Werte Top .

Same here, ohne deine Filterung. :D

Das was ich mit meinen angestellt hab hätte die meisten zu Verzweiflung gebracht bei mir ist das in so meistens 2 Stunden erledigt eher früher und das bei allen Becke nicht nur bei einem.

Viele hier haben auch in den ersten 20% der Dimmphase schon mehr Licht, als du dauerhaft. :D
Welches deiner Becken kommt denn auf 70-80 lm/l? Bilder?

Vielleicht verstehst du irgendwann, dass du deine Becken nicht mit den meisten hier vergleichen kannst.
 
Hallo Darko,

es ist ja ganz zauberhaft und wunderbar, wenn es dir mit deiner "Voll-fett-gefiltert, so-viel-Durchfluß-als möglich und was-auch-immer-noch"-Methode gelingt, über Jahre einen, ach nee, sogar mehrere(!) dicke Klumpen Anubias, ein paar Echis, ein paar Sagittarien und ein paar Cryptos vllt. auch noch, zum (laaangsaaamen!) Wachsen zu bringen und sie ganz allgemein überhaupt am Leben zu erhalten.

Und das dann lt. deiner Aussage auch noch gänzlich ohne jegliche Alge. Ja gibt's denn sowas? Unglaublich!!!

Respekt, mein Lieber, ganz großen Respekt!!! Echt tolle Leistung!!!

Da hatte sich der selige Hr. Amano damals sicherlich heimlich alles bei dir abgeguckt. Schließlich hat der ja auch immer mal wieder dicke Filter benutzt.

Tu' uns allen bitte einen Gefallen und schreibe deine unglaublich überzeugende und soo erfolgreiche Vorgehensweise mal ins Reine, mach' einen lesbaren (!) Text daraus und stell' das dann hier ein (ich helfe gerne und völlig unentgeldlich beim Verbessern und Korrektur-lesen).

UND ANSONSTEN:
SCHREIB' BITTE NIX MEHR!!!
KEINER WILL'S MEHR LESEN/HÖREN/SEHEN!!!


DANKE.


Bis denn,
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Matthias,

Ich lese auch schon eine Weile hier im Forum und habe die Posts von Darko häufiger gelesen. Ich finde es nicht gut, ihn für seine Meinung und seinen Ansatz so anzugehen. Ich finde es gut, wenn sich andere Konzepte hier im Forum finden auch wenn sie total konträr zu der hier so oft vertretenen Geringfilterung stehen.
Keine Ahnung wie viele die Geringfilterung tatsächlich praktizieren. Ich habe selbst auch die Geringfilterung probiert und habe bessere Erfahrungen mit mehr Filtermaterial gemacht. Ich nutze jetzt z.B. neben Tonröhrchen einen groben Schwamm und Sera Crystal Clear. Ich denke am wichtigsten ist dass der Durchfluss durch den Filter nicht zu sehr nachlässt und sich nicht zu viel Schmodder im Filtermaterial ansammelt. Ich musste anfangs den Filter häufiger reinigen, nach einiger Zeit wird es immer weniger nötig.
Vielleicht ist es in einigen Monaten möglich, die Filtermaterialien weiter zu reduzieren ohne Probleme zu bekommen. Ein zumindest halbwegs stabiles Becken lässt sich so gar nicht mit einem Becken mit Problemen vergleichen. Die Frage wie man ein Becken stabil bekommt ist die Gretchenfrage. Schmeiß alle Filtermaterialien raus führt nicht immer zum Erfolg.
Ich selbst hatte den Durchbruch, als ich die Beleuchtung für eine Zeit sehr stark auf ca. 20 - 30% gedimmt habe. Nicht alle Pflanzen waren damit glücklich, aber für eine Zeit kann man das machen. Grüne Algen haben das nicht überlebt.

Ich weiß nicht, ob jemand tatsächlich mit dem Gedanken spielt sich zwei riesige Filter in den Unterschrank zu stellen, aber vielleicht wäre starke Filterung zumindest für eine Zeit tatsächlich sinnvoll?

Gruß
Martin
 
Hallo Martin,
der Teil des Posts oben, in dem ich ihn aufgefordert habe, sein Konzept zu verschriftlichen zum hier einstellen, ist durchaus ernst gemeint.
Jedoch hat Darko es jetzt geschafft auch meine Geduld mit ihm und seinen Einwürfen zu erschöpfen.
Hier geht es nicht mehr ums Inhaltliche, sondern um die immer und immer wieder polarisierende Art und Weise seines Auftretens hier im Forum.
Irgendwann ist einfach mal Schluß.
Es ist ja nun nicht so, daß er als Einziger eine Ansage bekommen hat. Siehe dort: https://www.flowgrow.de/threads/statik-estrich-oase-highline-600.56760/page-2
Selbstverständlich gibt es nicht "die eine" Lösung, bzw. den "einen, richtigen" Ansatz, das "eine, richtige" Konzept in unserem Hobby.
Ich finde das wird gerade bei uns in gefühlt fast jedem zweiten Fred irgendwann/irgendwo erwähnt.
Bevor ich mich hinreissen lasse so einen Text wie oben zu schreiben, muss wirklich schon viel passiert sein!
Aber irgendwann ist auch mein Verständnis, mein Geduldsfaden erschöpft. Ich habe ihm, gerade weil er eigentlich nur "Hallo" sagen muss und dann schon direkt Contra bekommt, lange die Stange gehalten, um Mäßigung ihm gegenüber, um respektvollen Umgang mit ihm wie mit anderen auch, gebeten.
Aber es ist halt schwer zu ertragen.
Fast tut mir der Post schon wieder bissl leid, aber nur fast. Sorry, bin auch als Mod nur ein Mensch.

Bis bald,
 
Hey,

Streit gibt es doch immer wieder mal. Passiert.

Eins will ich der Fairness halber aber noch erwähnen, hoffentlich ohne eine auf den Deckel zu kriegen. :D
Marko verteilt zwar gerne Breitseiten, steckt diese aber auch weg, wenn er eine bekommt, ohne nachtragend zu sein.

Das finde ich gut.
 
Hallo!

Hier meine 2 Cent: bei mir tauchen die PA meist zum Ende des Winters auf. Muss aber nicht unbedingt an der Jahreszeit liegen. Meistens kümmere ich mich in dieser Zeit weniger um das Becken. Nach Filtereinigung und Mulmen wird parallel auch mit EC gearbeitet sowie befallene Blätter entfernt und Hardcase gereinigt und nach Möglichkeit abgekocht und die PA verschwinden wieder.

Heuer habe ich auch meine Filterbestückung reduziert. Sieht in meinem Juwel Innenfilter so aus: oben als erstes Filterwatte und dann zwei grobe Schwämme. Unten ist nur ein feiner Schwamm drinnen. Bisher sieht alles gut aus. Nur Punktalgen auf den älteren Blättern sind zu sehen.
 
Hey Darko,

beides funktioniert, das musst du akzeptieren.
…..
Aktuell fahre ich auch über 0,5mg….Manchmal ist mehr doch mehr
Das sind meine beiden Points.

Beides kann sehr gut funktionieren. Und bei Se s darf es ruhig üppig sein. Im gut eingefahrenen Becken auch sehr üppig.

Gruß Frank
 
Hi Dennis,
Achja, die Pinselalgenzucht läuft selbstverständlich auch hervorragend.
sind die nicht grün? -> GRÜNE Pinselalgen?
Schau nochmal wegen der Farbe, im Zweifel die Alkohol-Probe, ob es wirklich Rotalgen sind.
Osmocote kenne ich nicht.
Osmocote sind Dünger für den Garten, die Nährstoffe werden durch eine Harzhülle zeitgesteuert abgegeben. Gibt es schon über 50 Jahre.
Bestimmte Bestandteile sind aber nicht durch Harzhülle geschützt, etwa Kupfersulfat aus diesen Düngern gehen wohl ziemlich direkt in das Wasser.

Gut, unter Wasser könnte sich das Zeug sehr viel schneller auflösen. Ich denke die Root-Caps diverser Hersteller sind nur Osmocote-Dünger in Kapseln.
 
Servus zusammen.

Sorry, ich musste das Thema einfach aufwärmen, da ich es eine super Sache finde auf diese Weise eine Differnzialdiagnose zu führen, um ein besseres Verständnis für die Rotalgen zu bekommen.
Finde ich schade dass die Diskussion eingeschlafen ist. Gibt doch nichts besser, als mögliche Faktoren in verschiedensten Setups bestätigen oder widerlegen zu können. Sowas funktioniert nur als Gemeinschaftsarbeit.

Glaube es gibt keinen der aus diesen Algen schon schlau wurde. Selber hab ich auch mal mehr mal weniger damit zu tun, aber auch noch keinen roten Faden der das begründet. Die gängigen Hinweise aus diversen Ratgebern sind mehr als Oberflächlich.

Eisen, Mikros, NPK-Versorgung, CO2, Gering, -Maximalfilterung, Beleuchtung, Hygiene...auch schon alles versucht, was diese Algen aber nicht nachvollziehbar beeinflussen lässt.
Umso erstaunt war ich darüber, aus der anderen Diskussion (mit Bernd Kaufmann), es Wässer zu geben scheint, die die Rotalgen absolut nicht leiden können. Beispiel hierfür das Umsetzen der veralgten Pflanzen in ein anderes Becken mit kurz darauf verschwinden der Algen.

Derzeitig überlege ich einen Aspekt, dem ich voher noch nicht viel Aufmerksamkeit schenkte: Ca:Mg:K Verhältnis
Sicherlich auch nix neues, das es ja sehr viele Empfehlungen zum idealen Verhältnis gibt. Auch in der erwähnten Diskussion schien es eine Richtung zu den Härtebildnern zu geben.

Beim weiteren Suchen und Befassen bin ich auf diese Aussage gestoßen:

""Die Blattränder haben eine gestörter Blattbildung . Blätter wachsen immer am Blattrand. Wenn Kalium höher als Magnesium ist, dann ist die Chlorophyll Bildung gestört. Kommt jetzt noch Phosphatmangel hinzu, werden die Blattränder nicht vollständig ausgebildet, Deshalb haben Pinselalgen die Möglichkeit sich an den gestörten Blatträndern zu etablieren""
>>>Link<<<

Hier wird für mich das erste Mal dargelegt, die sonst nur empfohlene Nährstoff-Verhältnisse etwas besser zu verstehen und wäre zunächst einleuchtend.....Wenn dem tatsächlich so ist.....Leider finde ich keine weiteren Infos dazu.
Weil auch bei mir Mg und K relativ nahe zusammen liegen und K meistens über Mg liegt, wäre das ein Indiz was die Schwankungen der Rotalgen erklären könnte.

Jetzt meine Frage an Euch:

Hat bezüglich Magnesium und Kalium schon jemand Erfahrungen oder Versuche gemacht, ob das wirklich Auswirkungen hat?

Viele Grüße,
Alex
 
Hallo Alex,

auch ich bin die Rotalgen bisher nicht ganz los geworden. Bei mir liegt definitiv Kalium niedriger als Magnesium. Daran wird es also nicht liegen. Ich fahre Kalium so bei 5 - 6 mg/l, Magnesium bei 10 mg/l oder mehr.
Phosphat wird auf Stoß mit 0,7 bis 1 mg/l in der Woche gedüngt.

Gruß
Martin
 
Hi zusammen

Meine aktuelle Beobachtung zum Thema:
In meinen ersten 14 Jahren Aquaristik hatte ich nie Probleme mit Pinselalgen. Egal, was ich mit meinen Aquarien anstellte. Dann, vor etwa 15 Jahren bin ich innerhalb der Schweiz rund 100km umgezogen - in die Stadt Zürich. Seither sind Pinselalgen leider meine steten Begleiter.

Mit folgender Ausnahme:
-Ein Mini M, das ich ca. 2 Jahre lang laufen hatte (habe ich vor ein paar Wochen abgebaut)
-Mein 180 cm Wohnzimmeraquarium, das ich im letzten Herbst neu eingerichtet habe (ist somit noch jung. Ich hoffe, es bleibt langfristig ohne PA! Ansonsten ist es inzwischen optisch quasi algenfrei)

Auffällige Gemeinsamkeit, das sich von allen anderen Aquarien unterscheidet, in welchen ich Pinselalgen hatte die letzten Jahre: ich habe kein Holz im Becken.

Parallel habe ich nur ein zweites Aquarium laufen, ein Quarantäne-Aquarium, ein 160 Liter Becken. Dort befinden sich neben einer dünnen Schicht Quarzsand zwei Lavasteine sowie eine grosse Holzwurzel. Überwuchert mit Moos und Anubias.
Trotz sehr "dünnem" Wasser (keine Düngung, Osmosewasser aufgesalzen mit Saltyshrimp gh+, wöchentlich grosse WW) sowie schwacher Beleuchtung (wirklich schummrig), bringe ich dort die Pinselalgen (sind wohl die, welche ich seit Jahren immer mit mir mitschleppe) einfach nicht weg. Als zwischenzeitlich keine Fische im Quarantäneaquarium waren, habe ich sehr stark mit Easycarbo behandelt, was trotz einer sehr hohen Dosierung nicht zum Ziel führte. Auch eingenebelt und mit Wasserstoffperoxyd behandelt konnte die Pinselalgen hier (wie in meinen vorherigen Aquarien) nicht killen.

Mag nicht übertragbar sein und möglicherweise ist es auch Zufall, aber ist meine aktuelle Beobachtung.

Grüsse
Damian
 
Hallo und schön dass wieder bissel Input kommt :)

Ich habe aktuell diese Theorie:

Pinselalgen/Rotalgen profitieren ja nachweislich von organischem Material und Abfallprodukten - In welcher Art und Dosis auch immer und für uns vielleicht nicht eindeutig als solche erkennbar.
Würde Sinn ergeben, dass sie sich deshalb überwiegend an Blatträndern und alten Blättern ansiedeln die sich beginnen zu zersetzen.

.... Daran wird es also nicht liegen. Ich fahre Kalium so bei 5 - 6 mg/l, ....
= Wäre es denkbar dass sich dennoch durch einen geringen K-Mangel und infolge dessen Nekrosen bilden, die so eine Besiedlung begünstigen?

....Auffällige Gemeinsamkeit, das sich von allen anderen Aquarien unterscheidet, in welchen ich Pinselalgen hatte die letzten Jahre: ich habe kein Holz im Becken.....
= Diese Beobachtung habe ich auch gemacht. Wobei genau genommen eine Wurzel aus Holz, ja eine rießen Masse an totem und sich stetig zersetzenden Material ist.
Edit: An Wurzeln würden sie sich aber auch am leichtesten entfernen lassen. Oder durch vorhandene Tiere, die das Holz regelmäßig abtragen, garnicht erst darauf sichtbar aufkommen.

Vielleicht begünstigen ja auch absterbende Biofilme Rotalgen.

Der Initialfunke, denke ich, ist ein Einschleppen der Alge und ein ausbreiten/ansiedeln durch Abfallprodukte und geschädigtem Material.
 
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