Die Chelate können ja auch durch UV-Licht zerstört werden. Und obwohl Fluoreszenzröhren nur sehr schwach im UV-Bereich emittieren und dieses UV-Licht Wasser nur sehr schwach durchdringt, sollte man den Effekt der Wasserumwälzung nicht unterschätzen. Sind beide Gläser der gleichen Lichtintensität ausgesetzt gewesen? Eine andere Erklärung dafür fällt mir spontan auch nicht ein.In dem dest. Wasser, bei dem das Eisengluconat zuerst gelöst wurde, ist weiterhin keine Trübung zu sehen.
Im Wasser in dem das PO4 zuerst gelöst wurde ist heute auch ein sehr sichtbarer Schleier zu erkennen.
Falls du EDTA rumliegen hast, kannst du das anstelle des Aufbereiters zugeben. Prinzipiell ist alles recht, was durch Hypochlorit zersetzt werden könnte.Wasseraufbereiter habe ich leider nicht im Haus.
Da verwendest du auch Leitungswasser?Beim 54er habe ich dagegen nur einmal pro Woche 50% gewechselt und dies ist weiterhin ohne Trübung, obwohl dort auch gut Mikronährstoffe dosiert werden und ebenfalls PO4 ins System eingebracht wird.
Prima! Beachte, dass auch EDTA durch Bleiche zersetzt werden kann (ist ein Thema in der Zahnmedizin). Das allerdings ziemlich langsam, also lass das Glas ruhig einen Tag lang oder zwei stehen und vergleiche es mit einem identische Glas ohne Bleiche.Bei dem Eisengluconat muss man jedoch bedenken, dass es nur organisch chelatiertes Eisen ist und daher sehr viel schneller als andere Volldünger ausfallen. Daher werde ich noch zusätzlich einen Test mit Tropica Pflanzennahrung machen.
Das kann nun einerseits durch chemische Zersetzung verursacht werden, nämlich von Chloraten im Leitungswasser, und/oder es wird physikalisch durch UV-Einstrahlung zerstört. So gesehen hast du die ursprünglich chemisch verursachte Trübung noch verschlimmert, indem du den EDTA-Abbau zusaätzlich durch das UV-Licht physikalisch potenziert hast.Seitdem ich den UV Klärer im Becken nutze wurde die Trübung nur schlimmer, wodurch ich definitiv von einem Problem mit dem Dünger ausgehe.
Ist es "leeres" EDTA (ohne gebundenes Eisen)? Ich hoffe, du kriegst genug davon gelöst. Sonst einfach mal ne gute Portion ins kochend heisse Wasser geben, abkühlen lassen und dann mit den Düngern weiterverfahren. Macht auch nichts wenn etwas EDTA dabei unten liegenbleibt.EDTA habe ich hier rumliegen und werde dann einen Test mit diesem sowie Leitungswasser ansetzen.
Das ist leicht zuerklären: die Ausfällung (kleine Festkörper) sind schwerer als Wasser und sinken laangsam auf den Boden. Was oben übrigbleibt ist entweder reines Wasser oder reines Wasser + gelöste Stoffe. Du hast also durch Aussalzen und Ausnützen eines Dichteunterschieds effizient Eisen und Phosphat aus deinem System entferntZusätzlich finde ich ganz interessant, dass auch im Leitungswasser in dem das Eisengluconat zuerst gelöst wurde, heute kaum noch eine Trübung vorhanden ist. Es ist zwar ein riesen Berg an Ausflockungen am Bodengrund, jedoch weist das Wasser selber kaum noch eine Trübung auf.
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